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Unser neues digitales Vollfeld-Mammographiesystem (FFDM - Full Field Digital Mammography) ist mit einem Software-Algorithmus zur Bildkorrektur ausgestattet. „Volldigital“ entspricht dem technisch neuesten Stand der Röntgenbildgebung. Bei Geräten der älteren Generation müssen nach jeder Aufnahme die Röntgenkassette gewechselt und das darauf gespeicherte Bild zeitaufwändig in einem anderen Gerät ausgelesen bzw. entwickelt werden. Statt Röntgenkassetten ist nun im Gerät ein sog. Detektor eingebaut, auf welchen die Röntgenstrahlen auftreffen und dort direkt in ein digitales Bild umgewandelt werden. Dadurch erspart sich die Assistentin das Wechseln und Auslesen der Kassetten. Hierdurch wird eine erhebliche Verkürzung der Untersuchungsdauer erreicht, die Qualitätskontrolle der Bilder erfolgt sofort nach der Aufnahme am Monitor.

Zusätzlich erkennt ein neuer Algorithmus die für die Streustrahlung verantwortlichen Strukturen und berechnet ein korrigiertes Bild, somit kann die Primärstrahlung vollständig genutzt werden. Hierdurch kann die Strahlendosis bei gleichbleibender Bildqualität um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.


Was ist eine Mammographie?

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brustdrüse. Dabei werden, da es sich um Drüsen- und Fettgewebe handelt, sehr "weiche" Röntgenstrahlen angewendet. Üblicherweise werden pro Brust 2 Aufnahmen in verschiedenen Projektionen angefertigt. Dazu wird die Brust im Mammographiegerät komprimiert. Dies ist unangenehm, verringert aber die Strahlenbelastung und verbessert die Beurteilbarkeit der Mammogramme. Die Kompression ist außerdem notwendig, um eine vollständige Abbildung der Brust sowie von Teilen des Brustmuskels zu erreichen. Eine schmerzhafte Kompression ist jedenfalls zu vermeiden, bitte informieren sie die durchführende Assistentin rechtzeitig darüber. Das Komprimieren der Brust führt zu keinem erhöhten Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

Unsere Ordination ist seit 2005 mit dem Qualitätszertifikat Mammadiagnostik der Österreichischen Röntgengesellschaft und der Bundesfachgruppe Radiologie ausgezeichnet. Die hierfür notwendigen Auflagen werden von uns strikt eingehalten.


Was ist eine Brust-Tomosynthese?

Das Mammographiesystem verfügt zusätzlich über die neueste Technik der 3D-Tomosynthese. Hierdurch werden bei gleichbleibender Dosis Schichtaufnahmen der Brust angefertigt, welche am Befundungsmonitor dreidimensional in beliebigen Ebenen beurteilt werden. Somit können auch Tumore dargestellt werden, die insbesondere bei dichtem, überlappenden Brustdrüsengewebe überdeckt sind.

Bei Verwendung der herkömmlichen Mammographiesysteme konnten bisher anatomische oder pathologische Strukturen in der Brust nur auf zweidimensionaler Ebene abgebildet werden. Durch Überlagerung waren bestimmte Strukturen oder krankhafte Veränderungen nicht immer optimal erkennbar. Die Technik der 3D-Tomosynthese hingegen produziert Bilder der Brust in mehreren Betrachtungswinkeln und schafft aus diesem Rohdatensatz ein dreidimenionales Abbild der Brust, welches wiederum computergestützt in verschiedenden Ebenen geschichtet analysiert werden kann.

Insgesamt wird durch dieses Verfahren die diagnostische Sicherheit weiter erhöht.


Voruntersuchung?

Der Vergleich der Mammographieaufnahmen mit älteren Untersuchungen kann bei Auffindung von krankhaften Veränderungen in der Brust hilfreich sein und Ihnen eventuell notwendige, kürzerfristige Kontrollen ersparen. Falls Sie für Ihre erste Mammographie in unserer Ordination kommen, nehmen Sie bitte, falls vorhanden, Vorbefunde und Röntgenbilder mit. Ihre bei uns angefertigten Bilder werden digital gespeichert und stehen daher automatisch zum Vergleich bei der nächsten Untersuchung zur Verfügung.


Doppelbefundung

Die Befundung der Mammographie erfolgt durch zwei erfahrene Fachärzte, die unabhängig voneinander Ihre Aufnahmen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen. Zusätzlich sind unsere Befundungskonsolen mit einem computergestützten Bildauswertungsprogramm ausgestattet (CAD - computer assisted diagnosis), das den Radiologen z.B. bei der Auffindung von Mikroverkalkungen in der Brust unterstützen kann. Im Falle unterschiedlicher Ergebnisse diskutieren dieselben Radiologen Ihre Befundergebnisse am Folgetag noch einmal und setzen dann gemeinsam ein definitives Ergebnis fest. Diese verbesserte Beurteilungsmethode (Doppelbefundung) erfolgt nach höchsten Qualitätsstandards und ist zeitaufwändig. Daher ist Ihr Befund erst am Tag nach Ihrer Untersuchung zur Abholung bereit.

Sollten wir in Folge der Doppelbefundung zur Überzeugung gelangen, dass kürzerfristige Kontrollen oder weiterführende Schritte (z.B. MR-Mammographie, eventuell Biopsie) notwendig sind, erlauben wir uns, sowohl Sie persönlich als auch Ihren Arzt/Ärztin zusätzlich zum Befund schriftlich zu informieren. Wenn Sie Ihren Befund selbst abholen, steht Ihnen in diesem Fall selbstverständlich einer unserer Fachärzte zur Befundbesprechung zur Verfügung. Bei Postzusendung der Befunde bitten wir Sie um Kontaktaufnahme mit Ihrem Arzt/Ärztin. Natürlich ist aber auch dann eine persönliche Befundbesprechung mit unseren Ärzten möglich.


Warum soll die Mammographie durchgeführt werden?

Brustkrebs stellt die häufigste bösartige Erkrankung der Frau dar. Die meisten Erkrankungen treten um das 60. Lebensjahr auf. Die Mammographie kann einen bösartigen Tumor nicht verhindern, ihr Ziel ist es jedoch, einen solchen so früh als möglich nachzuweisen. Je kleiner ein Tumor zum Diagnosezeitpunkt ist, umso größer ist die Heilungschance. Bei Tumoren unter 1cm liegt sie bei ca. 95%. Das operative Vorgehen ist von Größe und Lokalisation des Tumors abhängig: je kleiner ein Tumor umso wahrscheinlicher kann eine brusterhaltende Operation erfolgen. Die Treffsicherheit der Mammographie zum Tumornachweis liegt größenabhängig bei bis zu 90 Prozent.


Mammographie beim Mann

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, dies tritt jedoch deutlich seltener als bei Frauen auf. Eine häufig auch schmerzhafte Schwellung der Brustdrüse wird zumeist durch eine Gynäkomastie (meist hormonell, z.T. durch Arzneimittel) bedingt. Zum Ausschluss eines bösartigen Tumors sollte jedoch ebenfalls eine Mammographie durchgeführt werden.


Wie häufig soll eine Mammographie durchgeführt werden?

Die Mammographie ist derzeit die beste Methode zur Vorsorgeuntersuchung der Brust. Eine alleinige Ultraschalluntersuchung kann die Mammographie nicht ersetzen, da der Nachweis von Mikroverkalkungen, wie sie bei bösartigen Tumoren häufig zu finden sind, mittels Ultraschall nicht möglich ist. Die Basismammographie ist zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr zu empfehlen. Ab dem 40. Lebensjahr sollte die Untersuchung, unter Berücksichtigung allfälliger Risikofaktoren, in Abständen von 1-2 Jahren erfolgen. Sollte es dazwischen zu Veränderungen kommen, z.B. ein Knoten auftreten, eine Einziehung der Haut oder der Brustwarze beobachtet werden, müssen sie umgehend ihren Arzt kontaktieren, er wird sie zu einer Mammographie überweisen.


Wann ist der günstigste Zeitpunkt zur Untersuchung?

Frauen, die einen regelmäßigen Monatszyklus haben, sollten die Mammographie um den 10. Tag nach Beginn der Menstruation durchführen lassen, da die Untersuchung dann am wenigsten unangenehm ist, d.h. die oftmals vor dem Eintritt der Menstruationsblutung bestehenden Schmerzen in der Brust sind dann am geringsten und die Beurteilbarkeit der Aufnahmen wird infolge geringerer Drüsengewebsdichte verbessert; auch wird die Strahlenbelastung durch eine adäquate Kompression der Brust verringert. Bei allen anderen Frauen kann die Untersuchung jederzeit durchgeführt werden.


Ergänzende Untersuchungsmethoden für die Brust

Ultraschall
Magnetresonanztomographie
Duktographie, Galaktographie
Punktion