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Magnetresonanztomographie (MR)

Die MR ist das zur Zeit modernste Schnittbildverfahren, welches in Österreich bereits relevante Verbreitung hat und ist seit ca. 1985 verfügbar. Es handelt sich dabei um Bildgebung ohne Röntgenstrahlen oder Radioaktivität. Zur Bilderzeugung werden stattdessen ein stationäres Magnetfeld und eingestrahlte Radiowellen verwendet.

Der Patient wird in Rückenlage im Untersuchungstunnel platziert und dort einem hohen, gleichmäßigen Magnetfeld ausgesetzt. Dabei richten sich alle freien Wasserstoffatome (sind in großer Menge in menschlichen Organen enthalten) wie Magnetnadeln entlang der Feldlinien aus. Durch die gezielt eingestrahlten Radiowellen wird diese Ausrichtung gestört. Nach Abschalten der Radiowellen schwingen die Wasserstoffatome in ihre Ruhelage zurück und geben dabei ein elektrisches Signal ab, welches mittels spezieller Antennen gemessen wird und im Weiteren zur Bildberechnung verwendet wird.

Die Vorteile dieser Methode sind die Wahl beliebiger Schnittebenen und der sehr hohe Weichteilkontrast, weshalb die Methode besonders zur Untersuchung des Zentralnervensystems geeignet ist. Bei vielen Untersuchungen wird zur Gewebscharakterisierung Kontrastmittel intravenös verabreicht.



1.5 T-MRT



Die Haupteinsatzbereiche der MR sind Primärdiagnostik und Verlaufsbeurteilungen von verschiedenen Erkrankungen in bestimmten Körperregionen wie z.B: Gehirn und Rückenmark (Entzündung, Multiple Sklerose (MS), Infarkt, Tumor sowie Bandscheibenerkrankungen), Gelenke (Knie, Schulter: Meniskus, Bänder, Muskeln), Knochen- und Weichteiltumore, Brust (Tumore), Arterien (Gefäßverengungen und Verschlüsse)


Absolute Kontraindikationen

Herzschrittmacher, Innenohrimplantate, Insulinpumpen und andere Biostimulatoren (können durch das starke Magnetfeld dauerhaft beschädigt werden)


Relative Kontraindikationen

Frische Operation, Herzklappen, Prothesen, Schwangerschaft - bitte besprechen Sie diese Problematik mit Ihrem Arzt vor Ort.